Der Winter ist endlich vorbei und es ist an der Zeit, dein nächstes Abenteuer zu planen. Ob ein Wochenende in deiner Lieblingsstadt, ein Urlaub an einem exotischen Ort oder ein paar Tage in deiner Heimat – der perfekte Anlass, um deine fotografischen Fähigkeiten auszubauen und Fotos zu machen.

Mit unseren Tipps und Tricks, die wir unten für dich aufgelistet haben, wird das Aufnehmen von Fotos auf deinen Reisen zum Kinderspiel. Und wenn du zurückkommst, hast du eine ganze Kamerarolle voller fantastischer Fotos.

Außerdem kannst du auch die Reisen unseres Abenteurer-Teams verfolgen und ihm dabei zuschauen, wie es sich vorbereitet, um ein paar wertvolle Tipps zu erhalten.

Schritt 1: Wähle die Tageszeit für Fotoaufnahmen sorgsam aus

Die Tageszeit, zu der du Fotos machst, ist entscheidend. Wir lieben die frühen Morgenstunden und den späten Nachmittag, wenn es ein sattes goldenes Licht gibt und die Sonne horizontal am Himmel steht, was für einen weniger harten Schatten sorgt.  Die Zeit vor der Morgendämmerung und nach dem Sonnenuntergang ist ebenfalls großartig, vor allem für Fotos mit Langzeitbelichtung und um den Himmel von seiner schönsten Seite zu zeigen.

Bei einem Fotoshooting zwischen der goldenen und der blauen Stunde erhältst du bestimmt tolle Fotos, aber auch das helle Licht der Mittagszeit solltest du nicht ignorieren, da es für starke, kontrastierende Schwarz-Weiß-Aufnahmen sorgt.

Schritt 2: Dem perfekten Foto nachjagen oder abwarten

Sowohl in der Natur, als auch in einer urbanen Umgebung hast du zwei Optionen: Du kannst deinen Fotos nachjagen oder darauf warten.  Je nach Situation können beide Strategien die richtige Wahl sein und du solltest beide nutzen, um deinen Fotos verschiedene Stimmungen zu verleihen.

Du befindest dich auf einem belebten Straßenmarkt mit vielen Ständen und Menschen? Dann jage dem perfekten Foto nach.

Du hast einen wunderschönen Eingang an einer Backsteinmauer gesichtet? Warte am besten auf ein paar interessant aussehende Menschen, die vorbeilaufen, und verleihe dem sonst so langweiligen Foto ein bisschen Bewegung.

Schritt 3: Vertikale Aufnahmen

Vertikale Aufnahmen sind nicht für alle Motive geeignet, aber wenn sie funktionieren, sehen sie einfach toll aus. Mach ein paar vertikale Aufnahmen zur Probe. Das erspart dir den Ärger, wenn du feststellst, dass ein horizontales Foto eigentlich besser ausgesehen hättet, wenn du die Kamera gedreht hättest.

Schritt 4: Pass deine Einstellungen an

Die Kameraeinstellungen unterliegen zwar meist dem persönlichen Geschmack und viele Kameras bieten oft nur begrenzte Optionen, doch es gibt einige Tipps, mit denen du genau das bekommst, was du suchst.

  • Durch langsamere Verschlusszeiten werden Gewässer oder Wolken auf Fotos ganz weich, vorausgesetzt, du verwendest ein Stativ. Auf diese Weise gelangt mehr Licht in deine Kamera, wodurch du eine höhere Blendenzahl verwenden kannst, die dem Foto eine weitere Tiefenschärfe verleiht. Dies ist besonders bei Landschaftsaufnahmen von Vorteil, da so mehr Motive scharf dargestellt werden können.
  • Bei einem Spaziergang durch die Stadt willst du wahrscheinlich nicht die ganze Zeit deine Einstellungen ändern und einfach die Zeit genießen. Versuche daher, eine ausgeglichene Einstellung zu finden, die für Bewegungsaufnahmen geeignet ist, aber auch stillstehende Motive gut zur Geltung bringen.
  • Was die besten Einstellungen für Street-Fotografie angeht gibt es verschiedene Meinungen. Generell sollte deine Blendenzahl jedoch zwischen f/5,6 und f/8 betragen, deine Verschlusszeit sollte nicht unter 1/1000 s liegen und dein ISO-Wert sollte maximal 1.600 betragen und auf Automatik eingestellt sein.

Dies sind jedoch nur Richtwerte und jede Kamera, jede Situation und jeder Fotografie-Stil erfordert Anpassungen. Versuche also unterschiedliche Einstellungen aus. Sobald du mit dem Ergebnis zufrieden bist, hast du mehr Zeit, um nach der perfekten Aufnahme zu suchen anstatt nach der perfekten Einstellung.

Schritt 5: Hebe dein Motiv hervor

Versuche, dein Foto mit einem interessanten Motiv zu schmücken. Mit deinem Foto erzählst du eine Geschichte. Überlege dir also, was das Hauptelement deiner Geschichte ist. Mach verschiedene Aufnahmen mit Motiven im Vorder- und Hintergrund des Fotos. Dadurch werden deine Motive realer und schärfer. Manchmal reicht schon ein Felsen oder eine Tasse Kaffee.

Schritt 6: Lerne etwas über Fotomontage

Erlerne die Grundlagen der Fotomontage. Setze dich mit der Drittel-Regel auseinander. Wenn du dich bewusst auf die Fotomontage konzentrierst, werden deine Aufnahmen ausgeglichener und professioneller wirken.

Schritt 7: Experimentiere mit Winkeln

Dieser Tipp steht in engem Zusammenhang mit dem zuvor genannten Tipp. Sobald du die Regeln der Fotomontage kennst…kannst du diese auch ganz einfach missachten. Beim Fotografieren geht es nicht darum, ein Erfolgsrezept zu verfolgen, sondern darum, zu wissen was man tut und kreativ zu werden.

Sobald du weißt, wie du ein gutes Foto erhältst, verändere einige Dinge und suche nach ungewöhnlichen Winkeln oder Rahmen. Dabei bedarf es einiger Verbiegungskunst, aber der Aufwand lohnt sich.

Schritt 8: Erforsche deine Location

Mach deine Hausaufgaben. Schau dir Fotos von den Orten an, die du besichtigen wirst, und versuche zu planen, welche Aufnahmen du unbedingt machen möchtest und zu welcher Tageszeit. Lies Reise-Blogs und Webseiten. Darin erfährst du, wann ein Ort gut belichtet ist, wann er überfüllt ist und wann die künstliche Beleuchtung angeschaltet wird… Je nachdem, welche Aufnahmen du machen möchtest, können diese Informationen essenziell sein.

Kontaktiere lokale Fotografen, sofern dir das möglich ist, und bitte sie um Tipps. Vielleicht findest du ja sogar jemanden, der dich zu den besten Orten führt. Je besser du dich vorbereitest, desto besser werden auch deine Fotos aussehen.

Schritt 9: Nachbearbeitung

Unterschätze niemals den Aufwand für das Nachbearbeiten von Fotos. Professionelle Fotografen bearbeiten ihre Fotos nicht umsonst nach, und zwar seitdem die Fotografie überhaupt erfunden wurde. Mit einer guten Nachbearbeitung sehen deine Fotos einfach unglaublich gut aus. Das heißt jedoch nicht, dass du ein Photoshop-Zauberer werden oder den Realismus deiner Bilder opfern muss. Bedenke einfach, dass ein paar Änderungen an Belichtung, Kontrast, Weißabgleich und Sättigung eine normale Momentaufnahme in eine Erinnerung verwandeln können, die du für immer wertschätzen wirst.

Lies den Artikel über die besten Fotobearbeitungs-Apps, um dich inspirieren zu lassen.

Wir hoffen, dass dir diese Tipps dabei helfen werden, deine besten Reisefotos aller Zeiten zu machen. Wenn man weiß, was man tut, ist es oft gar nicht so schwer, tolle Ergebnisse zu erhalten. Folge unserem Abenteurer-Team, um zu sehen, was es bei seinen Reisen erlebt, und teile deine Fotos in den sozialen Medien unter dem Hashtag #albelli mit uns.

 

Kommentare