Nachdem du deine Kameraeinstellungen und Foto-Apps jetzt im Griff hast, ist es an der Zeit, sich auf die künstlerischen Aspekte zu konzentrieren, die den Beruf des Fotografen so interessant machen. Hier sind ein paar Tipps, die dir helfen, deine Kreativität zu steigern und die Welt auf deine eigene, einzigartige Weise zu sehen.

 Suche nach Inspiration in deinem Alltag

Fotograf zu sein ist wie Superkräfte zu haben. Plötzlich sieht man die Welt auf eine schönere und interessantere Art und Weise, mit der Möglichkeit überall das perfekte Foto zu machen. Warum also auf den Jahresurlaub warten, um Familienporträts zu machen, wenn man auch im eigenen Garten schöne Bilder machen kann. Nimm deinen Hund mit an den Strand oder in den Park für ein lustiges Outdoor-Fotoshooting oder lade ein paar Freunde für eine Porträt-Session bei dir zu Hause ein. Du wirst staunen, was du alles bewirken kannst, wenn du dich von deinem Alltag inspirieren lässt!

Denke daran: “Keiner sieht die Welt so wie du”

“Es ist eine Illusion zu glauben, dass Bilder mit der Kamera gemacht werden… sie werden mit dem Auge, dem Herzen und dem Kopf aufgenommen.”

Henri Cartier-Bresson

Wenn man zum ersten Mal fotografiert, ist es völlig normal, dass man viel Zeit damit verbringt, sich mit den Einstellungen seiner Kamera vertraut zu machen. Aber jetzt, da du die Grundlagen in den Griff bekommen hast, ist dir wahrscheinlich bewusst geworden, dass die Kamera eigentlich nur dein Werkzeug ist. Es ist deine persönliche Wahrnehmung, die dich zu einem Fotografen macht, nicht deine Kamera. Nehme dir also vor, von nun an weniger Zeit damit zu verbringen, auf deinem Telefon herumzuwischen oder an den Kameraeinstellungen herumzuspielen, und mehr Zeit damit zu verbringen, nach aufregenden neuen Motiven zu suchen.

Finde deine Muse

Wo findest du deine Inspiration? Durch wen wirst du motiviert? Vielleicht ist es dein Partner, sind es deine Kinder oder Freunde, die dich dazu inspirieren, dein Smartphone herauszuholen und Porträts oder Momentaufnahmen zu fotografieren. Bist du bei Familienausflügen und Partys immer der Fotograf? Vielleicht ist es die Bindung zu deinem Haustier, die dich dazu bringt, dich auf der Suche nach dem perfekten Blickwinkel im Gras zu wälzen. Wer auch immer es sein mag, finde deine Muse und lass dich von ihr zu deiner fotografischen Vision inspirieren.

Halte deine Kamera oder dein Smartphone immer griffbereit

“Die beste Kamera ist die, die du bei dir hast.”

Chase Jarvis

Wenn du beginnst, die Welt als Fotograf zu betrachten, wirst du überall Gelegenheiten finden, um Fotos zu machen. Vielleicht bist du bei deinen Kindern, wenn sie auf dem Weg zur Schule etwas erstaunliches oder lustiges entdecken. Du könntest aber auch mit deinem/r Partner/in eine Bergwanderung machen und am Gipfel von einem wunderschönen Regenbogen begrüßt werden. Man weiß nie genau, wann die Inspiration zuschlägt, deshalb ist es immer sinnvoll, eine Kamera dabei zu haben. Halte dein Smartphone oder deine Kamera immer parat, so dass du immer bereit bist, diese glücklichen Momente einzufangen, wenn sie sich ergeben.

Reduziere deinen Fokus

Fotoanfänger neigen dazu, die gesamte Umgebung zu betrachten und zu versuchen, alles in einer oder zwei Aufnahmen einzufangen. Aber wer ein bisschen mehr Erfahrung hat, weiß, dass der Teufel im Detail steckt. Versuche das was du fotografierst in eine Reihe von Bildern zu unterteilen, die zusammen eine Geschichte erzählen. Du kannst zum Beispiel ein Weitwinkelobjektiv verwenden, um Bilder der Umgebung zu fotografieren, und dann heranzoomen, um die einzelnen Elemente einzufangen, die deine Geschichte erzählen. Wenn du die Geburtstagsfeier deines Kindes fotografierst, versuche die Details der Geburtstagsoutfits einzufangen (besonders wenn es sich um eine Kostümparty handelt!). Versuche, spontane Situationen beim Auspacken der Geschenke sowie gestellte Porträts mit deinen Freunden und Familienmitgliedern einzufangen. Manchmal sind es die kleinen Dinge, die die größten Geschichten erzählen.

Become an Eternal Student of Light

 

 “Licht bestimmt die Fotografie. Umfasse das Licht und bewundere es. Liebe es. Aber vor allem solltest du das Licht kennen und verstehen. Wenn du das weißt, wirst du den Schlüssel zur Fotografie finden.”

George Eastman

Das Wort “Fotografie” kommt aus dem Griechischen von φωτός (Licht) und γραφή (Zeichnung/Malerei). Dies bedeutet wortwörtlich übersetzt “Zeichnen/Malen mit Licht”. Man kann also sagen, dass es bei der Optimierung deiner fotografischen Fähigkeiten vor allem darum geht, mit verschiedenen Lichtszenarien zu experimentieren. Nutze z.B. das weiche Licht eines Sonnenaufgangs und -untergangs (bekannt als die goldene Stunde) für die Porträts deines Partners. Lasse deine Familienurlaubsfotos lebhafter und lebendiger wirken, indem du sie am Strand in der hellen Mittagssonne aufnimmst. Nutze das diffuse Licht, das durch ein bestimmtes Fenster deines Hauses fällt, um bezaubernde Fotos von deinem Baby zu machen. Denke einfach daran, dass es beim Fotografieren darum geht, das richtige Licht für dein Motiv zu finden!

Fotografiere mit Selbstvertrauen

Es ist völlig normal, dass man sich ein wenig unsicher fühlt, wenn man mit seiner Kamera oder sogar mit seinem Smartphone unterwegs ist um Fotos zu machen. Leute werden vielleicht auf dich aufmerksam und sich fragen, was du fotografierst, aber lass dich davon nicht abschrecken. Höchstwahrscheinlich sind sie einfach nur neugierig oder begeistern sich vielleicht sogar selbst für die Fotografie. Egal, ob du Modefotos vom neuen Outfit deiner besten Freundin oder eine Action-Aufnahme von deinem Kind beim Fahrradfahren machst, genieße den Prozess und fotografiere mit Selbstvertrauen.

Entdecke weitere Tipps und Tricks zur Verbesserung deiner fotografischen Fähigkeiten auf dem Blog von albelli.

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