10 Tipps für deine schönsten Urlaubsfotos

Spielende Kinder, helle Mittagssonne, schöne Wolken und weite Landschaften. Gerade im Urlaub macht es Spaß zu fotografieren. Aber wie bewahrst du all die schönen Momente für die Zukunft? Mit den 10 Fototipps vom Profi gelingen dir noch bessere Schnappschüsse!

1. Achte auf einen einfachen Hintergrund

Ein einfacher Hintergrund unterstützt die Wirkung deines Motivs wie im Beispiel rechts...
....ohne störende und ablenkende Elemente auf dem Foto.

2. Setze im Freien den Blitz ein

Bei hellem Sonnenlicht können hässliche Schlagschatten in Gesichtern entstehen. Arbeite deshalb mit einem Blitz, der solche Schatten verschwinden lässt. Aktiviere den Blitz wenn du an einem sonnigen Tag Menschen fotografieren. Je nach Lichtsituation kannst du den Aufhellblitz oder den Hauptblitz aktivieren. Wenn du dich 1,5 Meter von deinem Motiv befinden, verwende den Aufhellblitz. Bei Entfernungen über 1,5 Meter verwende den Hauptblitz. Wenn du mit einer Digitalkamera arbeitest, solltest du jede Aufnahme sofort auf dem Bildschirm prüfen. Verwende an bewölkten Tagen den Aufhellblitz. Der Blitz hellt dann das Gesicht so auf, dass es deutlich zu sehen ist. Mache zur Sicherheit auch eine Aufnahme ohne Blitz, da sich das weiche Licht bewölkter Tage manchmal als besonders schöner Effekt erweisen kann.

3. Gehe immer möglichst dicht an dein Motiv heran

Wenn das Motiv kleiner ist als ein Auto solltest du beim Fotografieren nur 1 oder 2 Schritte entfernt stehen. Zoome das Motiv gegebenenfalls heran. Das Motiv sollte das Bild möglichst komplett ausfüllen. Wenn du dich dicht am Motiv befindest werden viele interessante Details sichtbar, zum Beispiel Sommersprossen oder eine leicht gehobene Augenbraue. Achte aber gleichzeitig darauf, den erforderlichen Mindestabstand zum Motiv einzuhalten, da deine Aufnahmen sonst unscharf werden können. Bei den meisten Kameras beträgt der Mindestabstand für das automatische Scharfstellen (Autofokus) 90 Zentimeter, also ungefähr einen Schritt. Bei geringerem Abstand zum Motiv werden die Bilder unscharf. Schaue deshalb die entsprechenden Angaben für deine Kamera in der dazugehörigen Bedienungsanleitung nach.

4. Motiv nicht genau in der Mitte platzieren

Die Mitte der Bühne ist die perfekte Position für einen Schauspieler. Die Mitte des Fotos ist aber nicht die beste Position für dein Motiv. Die meisten Fotos wirken lebendiger, wenn du das Motiv leicht versetzt positionierst. Stelle dirh zwei horizontale und zwei vertikale Linien vor, die das Bild in 3×3 Felder unterteilen. Positioniere das Motiv auf einer der Linien. Bei einer Automatikkamera muss allerdings der Autofokus deaktiviert sein, weil die Automatik immer auf die Mitte des Bildes fokussiert (Motiv oder Umgebung).

5. Schaue deinem Motiv in die Augen!

Augenkontakt ist auf Fotos ebenso wichtig wie bei anderen persönlichen Begegnungen. Versuche die Kamera auf der Augenhöhe der fotografierten Person zu halten. Auf diese Weise kannst du einen unwiderstehlichen Blick und ein ansteckendes Lächeln besonders schön “einfangen”. Kinder kniend fotografieren oder nach unten beugen. Die Position auf Augenhöhe fördert automatisch eine natürliche Haltung. Die fotografierte Person muss nicht zu dir aufsehen. Deshalb wirkt der Augenkontakt persönlicher. Die fotografierte Person kann sich entspannen und das wird man auch auf dem Foto sehen.

6. Bewege dein Motiv

Übernehme die Kontrolle über deine Aufnahme und du wirst sehen: es gelingen bessere Fotos. Beschränke dich nicht auf die reine Beobachterposition. Werde zum Regisseur! Ein Regisseur übernimmt das Kommando. Ein Regisseur wählt den Ort: “alle nach Draußen in den Garten!” und arbeitet mit markanten Merkmalen: “alle Mädchen setzen ihre roten Sonnenbrillen auf”. Ein Regisseur beeinflusst Position und Haltung der Mitwirkenden: “kommt alle mal hierher und lehnt euch vornüber zur Kamera”. Die meisten Bilder gelingen mit wenig Aufwand. So ist es auch gedacht: Du übernimmst das Kommando über dein Motiv und machst die schönsten Fotos.

7. Fotografiere hochkant

Hast du schon einmal mit Hochkantfotos experimentiert? Für viele Motive ist das Hochkantformat besser geeignet als das Querformat, zum Beispiel für einen Leuchtturm auf einem Felsen, für den Eiffelturm in Paris und für deinen vierjährigen Neffen, der glücklich über die Wiese hüpft. Drehe die Kamera einfach um 90 Grad bevor du dein Motiv ablichtest.

8. Schnappschüsse

Zwinge dein Motiv nicht ständig zu posieren und in die Kamera zu blicken. Sei flexibel. Achte beim Fotografieren darauf, wie Personen sich bei ihrer Arbeit verhalten, wie sie spielen, wie sie sich zurücklehnen, sprechen oder sich entspannen.

9. Stelle das Motiv in den Vordergrund

Wenn du eine Landschaft fotografierst, stelle ein Motiv in den Vordergrund, zum Beispiel einen Baum. Elemente, die im Vordergrund stehen, geben dem Bild eine gewisse Tiefe. Eine Person im Vordergrund kann als Motiv in einer Landschaft dienen. Du kannst die verschiedensten Situationen als Komposition gestalten, indem du ein Motiv in den Vordergrund stellst: hängende Äste eines Baums, die eine Landschaft im Hintergrund betonen, ein Fensterrahmen oder ein Torbogen der für die nötige Tiefe sorgt. Auf diese Weise kannst du Landschaftsaufnahmen spannender inszenieren.
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