Portraitfotografie

Portraitfotografie: Direkt nach Landschaftsfotos sind Portraitfotos die Fotos, die am häufigsten im Urlaub und während der Ferientage gemacht werden. Die meisten Digitalkameras haben auch eine Option, die es noch einfacher macht schöne Portraitfotos zu schiessen. Wenn du Lust hast herauszufinden, wie man auch mit einfachen Kniffen ohne teure Kamera professionelle Portraitfotos machen kann, lies dir unsere 5 Tipps unten durch..

1. Denke an deinen Standpunkt

Bei Portraitfotografie ist es immer wichtig, dass du über den eigenen Standpunkt nachdenkst. Bist du größer als dein ´Modell´ und fotografierst du also herunter? Damit machst du dein Motiv automatisch kleiner – wenn du von unten fotografierst, lässt du es größer erscheinen. Und du läufst Gefahr, Nahaufnahmen von Nasenlöchern zu machen. Das schönste Resultat erzielst du oft, wenn du dich auf der selben Höhe wie dein Motiv befindest. Willst du mehr über den Effekt deines Standpunktes wissen? Lies hier die entsprechenden Tipps und Tricks zum Thema Standpunkt.
Beispiel: Wie du oben siehst, musst du als Fotograf nicht immer stehen bleiben – auch im Liegen kann man schöne Fotos machen.

2. Kreative Bildkomposition

Portraitfotos können viel mehr als ihre kleinen Brüder und Schwestern (die Passfotos)… Das Gesicht in der Mitte, die Haare hinter den Ohren und ein Stück Schultern und Oberkörper, das war´s. Umso kreativer du mit der Bildkomposition umgehst, umso überraschender wird das Resultat. Das schönste Ergebnis bekommst du oft, wenn du das Motiv nicht in der Fotomitte aufnimmst, sondern leicht versetzt oder auch nur einen Teil des Gesichts aufnehmen. Hab keine Angst davor zum Beispiel eine Augenbraue oder auch Gesichtshälfte “abzuschneiden” – das kann dem Foto das entsprechende Etwas geben. Sobald du etwas der Vorstellungskraft überlässt, machst du dein Foto interessanter.
Beispiel: Bei diesen beiden Fotos siehst du schön den Unterschied zwischen einem Standard-Portrait und einem Portrait, das etwas gewagter ist und mit der Bildkomposition spielt. Das linke Foto ist ein schönes Portrait und ein ausgewogenes harmonisches Bild, aber bietet bis auf das Dekolleté wenig Spannungselemente. Das rechte Foto dagegen lässt der Fantasie viel Spielraum und macht das Foto dadurch interessanter. Natürlich sind beide Fotos gelungene Portraits – experimentiere einfach ein bisschen.

3. Spontane Fotos schiessen

Oft sind spontan aufgenommene Portraits die schönsten, weil die Fotografierten dann entspannt und natürlich im Bild sind. Es geht nichts über ein spontan eingefangenes Gefühl auf dem Foto. Mache viele Fotos, so erhöhst du die Chance, einen gelungenen Schnappschuss darunter zu haben und zudem gewöhnt sich so deine Umgebung an dich mit der Kamera und bleibt so entspannter.

4. Blitz verwenden wenn nötig

Der Blitz ist nicht nur dann praktisch, wenn ein Raum oder die Aufnahmesituation zu dunkel ist – auch und vor allem an sonnigen Tagen können Sie vom Blitz profitieren. Wenn die Sonne hoch am Himmel steht, entstehen nämlich oft Schatten in den Gesichtern, die vor allem unter den Augen sichtbar sind. Diese dunklen Flecken sind einfach wegzuzaubern durch den Einsatz des Blitzes.
Beispiel: Ohne Blitz
Beispiel: Mit Blitz

5. Spiel mit Schärfe

Der letzte Tipp: Sorge dafür, dass dein Motiv gestochen scharf im Bild steht und gleichzeitig dafür, dass der Hintergrund etwas verschwommen ist. Das kann z.B. mit einem Diaphragma erreicht werden – mit einem hohen Diaphragma kreierst mehr Tiefenschärfe in deinem Foto – umso höher das Diaphragma, umso mehr Bildelemente werden scharf dargestellt. Für einen verschwommenen zurückhaltenden Hintergrund mit einem gestochene scharfen Motiv fotografierst du deshalb am besten mit einem kleinen Diaphragma. Wenn Sie mit einer Kompaktkamera fotografieren können Sie das Diaphragma nicht immer manuell einstellen – verwenden Sie in diesem Fall den “Portraitstand” auf Ihrere Kamera.
Beispiel: Hier ist das Zusammenspiel von verschwommenem Hintergrund und scharfem Vordergrund sehr gelungen.
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