Standpunkt

Zu oft schießen wir unsere Fotos vom selben Standpunkt aus. Das ist schade, denn durch eine Veränderung der Kameraposition entstehen tolle, lebendige und abwechslungsreiche Fotos. Hinknien, auf einen Stuhl stellen, auf den Boden legen, Kamera drehen – sieh dir unsere 5 Tipps zum Thema Standpunkt beim Fotografieren an...

1. Auf Augenhöhe

Das schönste Foto entsteht oft, wenn man das Motiv auf Augenhöhe fotografiert. Bei deinem Nachbarn kannst du deshalb ruhig stehen bleiben, aber für ein schönes Katzen- oder Kinderfoto lohnt es sich, ein paar Kniebeugen in Kauf zu nehmen.
Beispiel: Hier zum Beispiel hat sich der Fotograf auf den Boden gelegt. Übrigens: die lila Schnurrbarthaare waren so nicht geplant, aber ein netter Nebeneffekt des Lichteinfalls :-).

2. Höhe schaffen

Willst du z.B. den Eiffelturm noch größer wirken lassen, als er eigentlich ist? Ganz nah ran gehen, Kamera so drehen, dass das Bild im Hochformat aufgenommen wird, und dann nach oben fotografieren. Das ist auch der Trick, mit dem Fotografen den Modellen noch längere Beine verpassen. Probiere es aus.
Beispiel: Dicht an das Motiv ran gehen, dann klappt es.

3. Räumlich fotografieren

Willst du auch die Umgebung einfangen? Fotografiere dicht am Boden, sitzend oder liegend und die Kamera zur Stabilität einfach auf den Boden stellen. Außerdem erscheint alles (wie im Beispiel oben) auch größer als in echt. Auch ein Trick der oft für Reisemagazine und Zeitschriften verwendet wird.
Beispiel: Im linken Foto wurde das Foto von oben, stehend, gemacht...
...das Schwimmbad ist dasselbe, aber wirkt viel kleiner als im Foto rechts.

4. Motiv nicht zentral platzieren

Kleine Neffen kann man leicht ‘zurechtsetzen’ (naja, mehr oder weniger leicht), aber einen schönen Baum natürlich nicht. Denke beim Fotografieren von “Immobilien” immer an den eigenen Standpunkt. Das schönste Resultat entsteht oft, wenn das Motiv nicht zentral im Bild sitzt, sondern an einer Seite. Diese Technik ist bekannt als der “Goldene Schnitt” – die 3-Teilung des Bildes entspricht unserem Harmonieempfinden, mache dir das zunutze und platziere dein Motiv auf einem der 4 gedachten Schnittpunkte (angenommen du denkst dir den Bildausschnitt durch zwei Linien vertikal und zwei Linien horizontal geteilt).
Beispiel: Hier ist das Vogelhäusschen auch entlang der weißen Linie im Bild zu sehen, und dort wo sich die weißen Linien schneiden, “passiert” etwas im Bild, in diesem Fall das Vogelhäuschen.
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