Vier Fotos, die von einem Computerfenster eingerahmt sind. Rechts neben den Fotos befinden sich drei Symbole: ein Luftballon, eine mehrstöckige Torte und ein Kalender, auf dem ein Herz abgebildet ist.

Das Durchsuchen von unübersichtlich abgespeicherten Fotos auf deinem Laptop oder einem anderen Gerät kann ganz schön schwierig sein. Und wenn du mehr Zeit dafür haben möchtest, um beim Gestalten deines albelli-Fotobuchs kreativ zu sein, möchtest du natürlich nicht stundenlang nach namenlosen Bildern und Dateien auf deinem Desktop suchen.

Doch mit ein paar cleveren Techniken zum Verwalten deiner Dateien kannst du ganz ohne großen Aufwand mit deinen Fotos arbeiten und deine Lieblingsbilder für dein nächstes Fotobuch finden. Wir zeigen dir, wie du deine Fotos gruppieren und übersichtlich abspeichern kannst.

Warum ist es so wichtig, deine Dateien zu verwalten?

Ein Foto aus der Vogelperspektive von einem Laptop, einer Kamera, einem Notizbuch, einem Stift, einem Smartphone, einer PC-Maus und einer Tasse auf einer hellen rosafarbenen Oberfläche.

Wenn du weißt, wie du Bilddateien verwaltest, kannst du einen reibungslosen Foto-Workflow erstellen, der es dir ermöglicht, deine besten Fotos ganz einfach zu finden, wenn du sie zu einem Fotobuch hinzufügen möchtest. Ein Foto-Workflow ist ein Prozess, den professionelle Fotografen jedes Mal befolgen, wenn sie Aufnahmen machen, Fotos speichern, bearbeiten und schließlich präsentieren. Dabei gibt es keinen festgelegten Workflow und jeder entscheidet selbst, was für ihn am besten funktioniert. Es handelt sich lediglich um die Idee, für sich selbst Schritte festzulegen, um beim Fotografieren eine konstante Vorgehensweise zu entwickeln.

Betrachte es also als Checkliste und versuche, von dem Moment an, in dem du deine Kamera oder dein Smartphone auspackst, deine festgelegten Schritte zu befolgen. Wenn du gerne Fotos mit einer DSLR-Kamera machst, probiere einen Workflow aus, der in etwas so aussehen könnte:

  • Überprüfe, ob die Datums- und Uhrzeit-Einstellungen auf deiner Kamera korrekt sind. Vor allem, wenn du gerade im Urlaub in einer anderen Zeitzone bist.
  • Passe deine Kamera-Einstellungen an, wie zum Beispiel die Verschlusszeit oder die Blendeneinstellung.
  • Mach deine Aufnahmen.
  • Lade deine Fotos auf deinen Laptop.
  • Lösche alle Fotos, die eine schlechte Qualität aufweisen.
  • Benenne deine Bilddateien um und sortiere sie in übersichtliche Ordner ein.
  • Erstelle eine Sicherheitskopie deiner Bilder in einem Cloud-Speicher und befolge bei der Benennung der Bilder dieselbe Methode wie auch auf deinem Computer.
  • Wenn du mit allem fertig bist und dein Fotobuch gestalten möchtest, lade deine übersichtlich abgespeicherten Fotos einfach mit unserer Gestaltungssoftware hoch.

Dieser Workflow ist natürlich nur ein Beispiel, das du je nach deinem persönlichen Fotografie-Stil anpassen kannst. Wenn du zum Beispiel ausschließlich Aufnahmen mit deinem Smartphone machst, musst du den Workflow nur leicht verändern. Und Liebhaber der Film-Fotografie können einen zusätzlichen Schritt hinzufügen, um alte Fotoabzüge einzuscannen oder Negative zu sichern. Natürlich haben wir auch ein paar Tipps für dich, mit denen du Fotoabzüge ganz einfach scannen kannst, falls du dabei Hilfe benötigst.

Wie du deine Bilddateien verwaltest

Drei Stapel aus Aktenmappen, von denen zwei aus grünen Ordnern bestehen und der andere aus braunen Ordnern.

Ein gutes Benennungssystem ist schon mal die halbe Miete, wenn es darum geht, deine Fotos zu verwalten. Wenn du beim Benennen deiner Dateien immer nach demselben Schema vorgehst, ist es einfacher, Bilder chronologisch abzuspeichern und sie dann über den Ort oder das Thema wiederzufinden. Du könntest zum Beispiel folgendes Schema anwenden:

JJJJ-MM-TT-Thema-Ort-Beschreibung des Bildes

Welche Schlüsselwörter solltest du verwenden?

Eine Frau und ein kleiner Junge in Wanderkleidung auf dem Gipfel eines Berges mit ihren Rücken zur Kamera, die auf einen Fluss schauen und von Bergen umgeben sind.

Wenn du deine Schlüsselwörter schreibst, solltest du dich am besten für allgemeine Themen entscheiden, für die man normalerweise ein Album erstellen würde. Dabei könntest du zum Beispiel Wörter wie „Familie“, „Urlaub“, „Sonnenuntergang“, „Wochenende“, „Sport“, „Strand“ oder „Haustiere“ verwenden.

Natürlich kannst du auch noch etwas kreativer bei der Wahl deiner Schlüsselwörter sein. Füge die dominante Farbe in deinen Bildern als Schlüssel- oder Schlagwort hinzu, damit du Themen-Fotobücher basierend auf deinen Lieblingsfarbtönen gestalten kannst. Du kannst auch Emotionen in deine Liste der Schlüsselwörter hinzufügen. Für Fotos einer Familie von einem Wanderausflug könnten beispielsweise die folgenden Schlüsselwörter verwendet werden:

  • Glücklich
  • Familie
  • Urlaub
  • Wandern
  • Berge
  • Blau
  • Fluss
  • Natur
  • Felsen
  • Wolken

Wenn du mehrere Bilder zusammenstellst, die ähnliche Schlüsselwörter besitzen, hast du gleichzeitig auch viel mehr kreative Möglichkeiten für Fotobücher.

Wie du deine Schlüsselwörter änderst

Ein Vorschaubild eines Fotos mit Bergen auf der linken Seite und ein Drop-Down-Menü zur Datei-Umbenennung unterhalb des Bildes. Auf der rechten Seite ist ein Screenshot des Datei-Benennungsprozesses für einen Windows-Computer zu sehen.

Schlüsselwörter zu deinen Bilddateien hinzuzufügen ist ganz einfach. Wenn du neue Fotos importierst oder alte Fotos sortierst, die bereits auf deinem Computer gespeichert sind, bearbeite auch ihre Eigenschaften, um deine Schlüssel- und Schlagwörter hinzuzufügen. Wir erklären dir, wie du bei Windows oder Mac normalerweise deine Bilddetails aktualisieren kannst.

Für Windows:
  • Gehe zu deinem „Bilder“-Ordner
  • Gehe auf das Bild, das du bearbeiten möchtest, und klicke auf die rechte Taste der Maus.
  • Klicke auf „Eigenschaften“
  • Klicke auf den Reiter „Details“
Für Mac:
  • Gehe auf deinem Mac in deine „Fotos“-App
  • Klicke auf der Symbolleiste auf den Button „Info“ oder gib die Tastenkombination „Befehltaste-i“ ein.
  • Im Hauptfenster „Fotos“ kannst du ebenfalls schnell Titel hinzufügen. Klicke auf „Ansehen“, dann auf „Metadaten“ und anschließend auf „Titel“. Danach klickst du auf das Feld unter dem Foto, das erscheint, wenn du den Cursor darauf positionierst, um den Namen einzugeben.

Beim Aktualisieren deiner Datei-Details gib am besten so viele Informationen wie möglich ein, wie den Kameratyp, mit dem du das Foto gemacht hast, die verwendeten Einstellungen, Copyright-Details (wenn es welche gibt) und den Aufnahmezeitpunkt. Diese Art von Information ist hilfreich, wenn du eine Sammlung aus Fotos erstellst, die alle im selben Stil gehalten sind. Du könntest dann zum Beispiel nach Dateien suchen, die das Schlagwort schnelle Verschlusszeit besitzen, wenn du ein Album für Momentaufnahmen machen möchtest.

Deine Fotos übersichtlich zu verwalten ist ganz einfach. Zunächst wird es dir sehr zeitaufwendig vorkommen, aber auf lange Sicht wird das Gestalten von Fotobüchern und das Finden von Lieblingsbildern dadurch deutlich unkomplizierter.

Wenn du noch weitere Tipps zum Verwalten von Fotos benötigst, um deine Bilddateien übersichtlich zu speichern, lies auch unsere anderen Anleitungen rund ums Thema Organisationsmethoden.

Und wenn du den Gestaltungsprozess für Fotobücher noch einfacher machen möchtest, finde heraus, wie du unseren neuen Smart Assistant verwenden kannst. Der Smart Assistant hilft dir beim schnellen Gestalten wunderschöner Fotobücher, indem er deine besten Fotos auswählt und sie in vorgeschlagenen Layouts platziert. Und mit übersichtlichen und gut organisierten Bilddateien kann der Smart Assistant zeigen was er drauf hat und deine Fotos durchsuchen.

Lade unsere Gestaltungssoftware herunter und probiere den Smart Assistant selbst aus.

 

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