Tipps für tolle Kinderfotos

Gelungene Schnappschüsse? Ja, bitte! Schnelle Bewegungen, kurze Konzentrationspanne und viel Eigensinn machen ein gutes Kinderfoto zur Herausforderung – aber wenn es klappt wird man belohnt mit den aller charmantesten authentischsten Aufnahmen. Wir haben hier ein paar Tipps gesammelt, um dir zur Seite zu stehen unden Stress zu nehmen.

1. Zeit nehmen und keinen Stress machen

Das Wichtigste ist: Geduld bewahren…! Mache Fotos von Kindern, die du nicht (gut) kennen? Dann ist es nicht verkehrt, eine extra halbe Stunde einzuplanen. So kann man sich einander gewöhnen und Schüchternheit überwinden.
Beispiel: Auf dem linken Foto posiert das Kind kokett, das Lachen wirkt ein bisschen festgeklebt.
Auf dem rechten Foto ist sich das Kind des Fotografen nicht bewusst und gerade dadurch wird es ein besonderes Foto.

2. Spaß haben

Denn ohne Spaß werden nicht nur die Fotos gestellt oder langweilig, sondern man vermiest sich auch zukünftige Fotogelegenheiten sehr schnell. Wenn du dafür sorgst, dass das Kind beschäftigt ist mit etwas, das ihr/ihm Freude macht, dann kannst du dich besser auf die Fotos konzentrieren. Egal ob auf der Schaukel, mit Seifenblasen, beim Spielen mit der Katze oder beim Malen ist. Wenn ein Kind Spaß hat, ´passiert´ auch immer etwas auf dem Foto. Die schönsten Porträtfotos entstehen, wenn die Kinder sich nicht auf die Kamera konzentrieren. So bekommst du entspannte Fotos mit Charme und Leben.
Beispiel: Die Fotografin hat einen tollen Moment eingefangen…. bei solchen ´Wasserfotos´ bitte die kurze Verschlusszeit beachten, so erzielst du den´ eingefrorenen´ Effekt.

3. Das perfekte Porträt

Zum perfekten Porträt gehören auch Hintergrund und Belichtung. Ein unruhiger Hintergrund lenkt vom eigentlichen Motiv ab, mit einem ruhigen Hintergrund stellst du das Kind in den Mittelpunkt! Mit einem schönen natürlichen Licht riskierst du keine dunklen Stellen oder ungewollte Schatten. Mit einer natürlichen Lichtquelle, z.B. bei Außenaufnahmen oder am Fenster erreichst oft schönere Resultate als mit dem Blitz. Fotografierst du drinnen und es ist zu dunkel? Wähle einen Film mit ISO400, 800 oder 1600. Wenn es geht, den Blitz vermeiden – dann gibt´s auch kein erschrockenen Gesichter.
Beispiel: Ein wirklich schönes Porträt! Das Mädchen strahlt, aber das Foto wirkt trotz einer ruhigen Komposition nicht gekünstelt oder gestellt. Der Hintergrund unterstützt die ruhige Stimmung und durch ausreichenden Abstand von 1 bis 2 m wirkt der Hintergrund atmosphärisch verschwommen und der Lichteinfall ist indirekt ohne zu wenig zu sein.

4. Fotografieren auf Augenhöhe

Kinder auf Augenhöhe zu fotografieren kann ein toller Effekt sein – knie oder setz dich auf den Boden. So vermeidest du die Vogelperspektive und machst einfacher Kontakt mit dem Kind. Was wiederum mit Sicherheit auf dem Foto sichtbar sein wird als Unbefangenheit.
Beispiel: Hier ist der Fotograf auf Kniehöhe gegangen, um das Kind zusammen mit dem Känguru auf gleicher Höhe abzuholen. Das Kind ist nachahmend auch auf die Knie gesackt, das Resultat: ein tolles spontanes und süßes Foto!

5. Experimentieren mit Ecken und Ausschnitten

Experimentiere mit außergewöhnlichen Perspektiven, Ausschnitten und Momenten. Keine Angst vor Experimenten! Oft sind es gerade die etwas außergewöhnlichen Effekte, die du durch Ausprobieren entdeckst und die deine Kinderfotos zu etwas Besonderem machen!
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